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Freitag, 13. Juli 2018

offener Aufruf an alle Länder und Politiker

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr ungeehrte juristische Personen,

Herr Donald Trump, amtierender Präsidentenschauspieler der USA, hat gerade verschiedene Länder dazu aufgerufen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Ich sage Ihnen: Das wird der Welt weniger Frieden bringen, als sie sowieso schon hat. Bitte machen Sie also genau das Gegenteil: Bitte vermindern Sie ihre Verteidigungsausgaben. Bitte stoppen Sie die Subventionierung von Mord! Jede Patrone, welche Sie von einem Waffenhersteller kaufen, wird irgendwann im Kopf eines Menschen landen. Jede Übungspatrone ist verschwendetes Steuergeld. "Schulden" gibt es schon genug.

Nur durch einen absoluten Stopp jeglicher Waffenproduktion könnte man eventuell noch etwas tun.
Subventionierung von Mord darf nicht mehr geduldet werden!

Bitte erhöhen Sie die Ausgaben von Geldern dazu, um bestehende Waffen(-Systeme) auseinander zu nehmen und in etwas Nützliches umzuwandeln. Die Sensoren einer Lenkrakete wären viel besser in einem vollautomatischen Saat-Traktor aufgehoben, so als Beispiel. Das Einsatzgebiet muss sich ja nicht ändern. Nur die Art des Einsatzes.

Sehr geehrte Damen und Herren, ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Sie sich alle schuldig gemacht haben? Die Anklage lautet auf Mord und Beihilfe zum Mord und Massenmord. So bald ein Waffensystem an ein Fahrzeug angebracht wird, ist dieses Fahrzeug ein Mordwerkzeug. Damit will ich sagen, Sie können immer noch Geld für das Militär ausgeben: Für Minenräumfahrzeuge. Für Notfalltransporter. Für neue Spitäler, die durch ihre subventionierten Waffen zerstört wurden. Dann sind wir Menschen auch wieder für eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Denn dann geht es auch wieder um Verteidigung.

Die Verteidigung von Menschenleben.

Zur Zeit geht es nämlich nur darum, möglichst viel Geld an möglichst viele Waffenfirmen zu verschenken, für Produkte, die niemand will oder braucht.

Als Abschluss noch eine Geschichte aus meinem Leben:

Ich hatte NIE eine Waffe und ich lebe noch. Ich kam auch des öfteren in Situationen, wo jemand anders eine Waffe hatte. Dazu zähle ich auch Messer. Jemand hat mir mal eines in die Hand gedrückt, weil er mich abstechen wollte. Er wollte mir den Respekt erweisen, "gleich" zu sein. Doch ich habe dieses Messer weg geworfen und gerufen "Ich brauche das nicht." Der andere hat sofort aufgehört. Er war so überrascht, das er gar nichts mehr tun konnte. Nun konnte ich auch das Missverständnis aufklären: Er hatte mich einfach falsch verstanden. Und das Beste ist, wir kamen auch richtig gut miteinander aus. Ha.

Montag, 25. Juni 2018

YAPS + Yet Another PC Shelf

YAPS ist kein Tischchen für den PC, YAPS ist ein Tischchen AUS PCs.

Da ein Computer immer recht lange braucht, bis er mal "da" ist, dachte ich mir, dass es mal etwas ohne komplizierte Elektronik sein sollte. Das YAPS hat deswegen "nur" eine eingbaute Lampe und einen einfahrbaren Aschenbecher.



[UPDATE: Ein YAPS mit einem wirklich laufenden PC, welchen ich ^ später gefunden habe.]
Dieses ist viel einfacher zu bauen, wenn man einen PC assemblieren "kann".

Hier musste ich nur bei der Fronthülle oben etwas weg dremeln.
Und natürlich die Löcher für die Tischplatte.

Zutaten

Dazu braucht es (obere Version):

(Tisch)
+ Ein komplettes PC-Gehäuse, bestenfalls von einem Server mit vielen Festplatten, wenn möglich mit möglichst vielen "Lüfter-Löchern" und das ganze aus Metall.
+ Eine flache ("hintere") Seitenwand eines weiteren PC-Gehäuses, wenn möglich aus Alu, mit umgefalzten Kanten für die Stabilität.
4x M3 Schrauben, und Muttern, doppelt soviele Unterlagsscheiben.
-------------------------------------------
(Licht)
+ Ein Stromkabel
+ Einen Fussdruckschalter von einer Ständerlampe
+ Eventuell eine Steckerleiste oder ähnliches. (Braucht es für den Aschenbecher)
+ Eine Lampenhalterung
+ Eine LED-Birne oder Partyleuchte, passend auf die Halterung
--------------------------------------------
(Aschenbecher)
+ Ein Handy-Ladegerät und ein USB-Kabel dafür (5v)
+ Ein paar Kabelchen (mindestens 6)
+ Ein altes DVD-Gerät für PCs, mit einem Einschub.
+ Noch ein DVD-Gerät oder etwas anderes, mit einer Hülle in der Grösse des ersten Gerätes.
+ Einen Druckknopf
+ Einen 2 Wege-Schalter mit 6 Pins (Luxus Version*)
+ Ein Stück Karton, biegbar aber fest, wenn möglich mit einer Kante im 90-Grad-Winkel als
"Federung".
+ Alufolie für um den Karton drum
+ gutes Klebeband
+ Ein bisschen Plexiglas

*Ohne Schalter muss der Einschub des DVD-Gerätes bei Strom ausfahren dann und manuell wieder eingeschoben werden.

Der Tisch

Der Tisch ist relativ einfach zu bauen:

+ Schlachte das Gehäuse komplett aus. Baue auch die Stromversorgung aus, es sollte möglichst nichts mehr drinnen sein ausser den Festplattenhalterungen.

+ Lege einfach die Seitenwand (von einem anderen Gehäuse) auf das Gehäuse, richte es ein bisschen aus, bohre 4x 3mm Löcher rein und schraube das Ganze zusammen. Tisch soweit fertig. :)

+ Ziehe das Stromkabel durch eines der PCI-Slot-Löcher oder sonst wo von aussen nach innen.
+ Lege eventuell die Steckerleiste auf den Boden des Gehäuses.
+ Montiere aussen den Fussdruckknopf an das Stromkabel oder die Steckerleiste
+ Montiere nun irgendwie die Lampenhalterung in das Gehäuse. Ich konnte oben eine Querstrebe vom "Dach" ein bisschen durch biegen und dann das Stromkabel dazwischen durch ziehen.


+ Ich habe von innen noch alle Löcher mit weissem Papier überdeckt. Dazu habe ich das Frontpanel komplett auseinander geschraubt, damit ich das Papier direkt auf das Netz machen konnte.

+ Beim Frontpanel müssen der oberste und der unterste Einschub für die grossen (5zoll) Geräte frei sein. Die Deckplatte für den untersten Einschub brauchen wir noch, die für den oberen nicht.

+ Schliesse das Gehäuse komplett und schalte die Lampe ein. Der Effekt sollte bombastisch sein. Wenn nicht, musst du die Birne noch besser ausrichten (vor allem mit Party-Effekt-Lampen), damit es schön durch die Lüfterlöcher hindurch leuchtet.

Der Aschenbecher

+ Schraube das DVD-Gerät auf.
+ Die untere Platte von der Hülle brauchen wir nicht mehr, denn die Asche fällt nach unten durch in den darunter stehenden Aschenkübel. Dazu muss das Gehäuse natürlich genug Platz haben.
+ Schlachte auch hier vorsichtig alles aus, bis nur noch der Einschub und der Motor dafür übrig ist. Natürlich sollte der Einschub noch funktionieren, doch der Rest ist egal.



Ich musste den Verschlussmechanismus ausbauen. Das Plastikteil davon musste ich an die hintere Wand machen, als Abstandshalter, damit der Einschub nicht komplett schliesst. Sonst würde das Zahnrad vom Motor nicht mehr greifen, dazu war das Verschlussteil (in dieser Phase) zuständig. Der Einschub steht nun geschlossen etwa einen Millimeter vor. Das sieht man nicht wirklich.

Auch musste ich diese Eck-Konstruktion aus Plastik weg machen weil der Karton dort nicht weiter
runterklappen konnte.

+ Löte nun zwei Kabel auf die Kontakte des Motors. Du kannst auch vorher das Board ablöten, es wird nur der Motor gebraucht.
+ Schneide das USB-Kabel durch und lege die Kabel auf der USB-Seite frei. Zwei davon sind für Daten, die anderen zwei sind für Strom. Wenn es nur zwei Kabel hat, führt das Kabel "nur" Strom.

Nun kommt die "Elektronik" dran.

+ Das USB-Kabel wird natürlich mit dem Handy-Ladegerät in der Steckerleiste betrieben.

+ Der Druckschalter kommt zwischen das USB-Kabel und den 2-Wege-Schalter. Das USB-Kabel wird in der Mitte des 2-Wege-Schalters angebracht (Pins 2 und 5). Die äusseren Pins werden auch mit Kabeln ausgerüstet, und zwar alle. Nun kann man jeweils die Kabel der äusseren Pins über Kreuz miteinander verbinden (Pin 1 mit Pin 6 und Pin 3 mit Pin 4). Die zwei daraus entstehenden Überkreuz-Kabel werden mit dem Motor verbunden.

Schalter Pins:
1 2 3
o o o
o o o
4 5 6

USB + --> Druckknopf --> SCHALTER (Pin 2) -> Geht zu Pin 1 oder 3
USB GND --> SCHALTER (Pin 5) -> Geht zu Pin 4 oder 6

Wenn nun der Schalter auf der einen Seite ist, wird der Strom nach "rechts" abgegegeben und wenn er auf der anderen Seite ist, wird der Strom nach "links" abgegeben. Somit kann man, ohne Elektronik, die Richtung des Motors und somit den Einschub steuern.

Das ist die Kleinversion eines echten Deponianischen Stromumkehrers. :)



+ Dremele den Einschub flach, es hat meist noch eine Laufleiste für den Sicherheitsmechanismus.
+ Beim "Eingang" muss man oben eventuell auch ein bisschen weg dremeln, damit die Zigaretten nicht hängen bleiben.

+ Damit die Asche nicht den Karton verbrennt, sollte er mit Alufolie umwickelt werden.

+ Der Karton muss durch die Öffnung des Gerätes geschoben werden und wird mit Klebeband am Einschub befestigt. Wenn das Gerät geschlossen ist, sollte das Ding innen herunter klappen, wenn es sich öffnet, sollte es sich wieder schliessen.



Geschlossen:
| --|
|  /|




Offen:
|  |==
|  |


+ Baue nun alles wieder zusammen und das Gerät in das PC-Gehäuse, an der obersten Stelle.
+ Bohre zwei Löcher in die Seitenwand für die "Elektronik"-Schalter.

+ Das Plexiglas sollte hinter die DVD-Einschübe um die Asche nach unten abzulenken. Ansonsten wird das gesamte Gehäuse dreckig. Du kannst natürlich auch etwas anderes nehmen, dann bringt jedoch die Lampe nicht mehr viel.
+ Die Hülle des zweiten Gerätes kommt auch in die Einschübe vom Gehäuse, und zwar unten und umgekehrt. Die Bodenplatte wird vorher weggenommen. Ich habe eine Kartonschachtel anstatt des (fehlenden) DVD-Gehäuses genommen.

Hier ist ein Filmchen mit dem Mechanismus:
Und hier noch ein Bild mit der geöffneten Asche-Schublade:

Viel Spass beim Nachbasteln. :)

Montag, 27. November 2017

Netzkaffeekasse


Es gibt ja diese Sparschweine mit eingebautem Münzzähler. Mein Ziel war es, so ein Ding im Internet verfügbar zu haben. Und es soll Fotos machen von den edlen Spendern und räuberischen Dieben. :)

Dieser Artikel hat drei grössere Kapitel:
1. Die Hardware.
2. Installation der Software
3. Funktionsweise der Software.
Übersichtlicherweise sollte man erst den RasPi vorbereiten (2.) bevor alles zusammengebaut wird.
Zur Info. Also wenn dich nur das Proggen interessiert, gleich nach zu unterst scrollen. ;)

Was braucht man:

1x Sparschwein mit elektronischem Münzzähler
1x Raspberry Pi v3 (mit WLAN) mit Raspian oder so + Strom.
1x Flachband-Kabel für den Pi (Flachstecker zu Female)
1x RasPi Kamera mit Kabel
1x Platine (oder Karton ;) ) und ein paar Pins und Widerstände (hier: 600 Ohm) zum drauf löten.
1x schatzige Truhe, wenn möglich Schatztruhe. :)
ein paar Kabel und Lüsterklemmen.

Lötkram und Dremel wären auch von Vorteil.

Zur Konfiguration brauchst du natürlich noch einen Bildschirm und eine Tastatur.

Die Software von mir findet sich auf diesem Repository:
https://github.com/ben0bi/Netzkaffeekasse

Die Installation wird weiter unten erklärt.

Die Hardware

Bitte richte dir dann erst den RasPi ein, bevor du alles zusammen baust. ;)
(Siehe unten.)

Ich habe mir also mehrere Sparschweine mit elektronischem Münzzähler im Interdiscount gekauft, um dies zu realisieren. (Du brauchst nur eines.) Also etwas in der Art hier, mit Schweizer-Zählwerk:

Dieses habe ich komplett auseinander genommen. Die Elektronik-Platine kannst du wegschmeissen, die brauchen wir nicht. Wir brauchen nur den Zähler selbst. Dabei kam raus, dass der "Zähler" nur eine kleine Platte mit Kontakten ist, auf welcher eine kleine Stange bewegt wird um den Kontakt zu geben. Die Stange wird von der Münze zur Seite gedrückt. Diese Platine wurde über ein Flachbandkabel mit der Elektronik-Platine verbunden. Also einfach das Flachband von der Elektronik-Platine ab- und an die eigene dranlöten. Total einfach, analog und ohne Probleme zu "verbasteln".

Den Münzschlitz oben habe ich aus dem Plastikdeckel herausgedremelt und in die Kiste eingebaut. Das Zählwerk selbst kann man nun einfach darunter anschrauben.

Ich habe das Flachband zu den Kontakten von der Elektronik weg- und an meine eigene Platine gelötet. Dort kommen die Kontakte (von der einen Seite) als Stift heraus und werden noch mit einem Widerstand jeweils zu GND geleitet. Die andere Seite wird an 3.3v gelegt und braucht kein GND. Bei mir hat die Strom-Seite drei (3) Kontakte auf dem Flachband. Desweiteren kommen noch vier weitere Kontakte dazu (jeweils zwei zusammen), welche den Türöffnungsmechanismus überwachen. Auch diese brauchen wir als Stift, und auch diese müssen jeweils noch mit einen Widerstand mit GND verbunden werden. Mehr braucht es auf "unserer" Platine jedoch nicht.

Nun wird das ganze per Flachband an ein Raspberry Pi (RasPi) Version 3 angeschlossen. Hierbei bitte darauf achten, dass 3.3v und GND richtig belegt sind. Die anderen (GPIO-Inputs) kann man dann in der Software anpassen.

Zusammengesetzt sieht die Elektronik dann etwa so aus:

Ich bin gerade zu faul, das noch mal auseinander zu nehmen. Da werden wirklich nur die Leitungen an das RasPi weiter gegeben, mehr ist da nicht ausser den Widerständen für GND jeweils.

Die grünen und roten Kabel kommen vom Türkontrollmechanismus. Dieser besteht einfach aus Kontakten, welche Strom führen, wenn die Tür zu ist.

Ein RasPi V3 brauchen wir, damit wir über WLAN Zugriff auf das (im Inneren der Kasse versteckte) Computerchen zu bekommen, ohne dass jemand einfach das Kabel durchschneiden könnte. Später wird eventuell noch eine Notfallbatterie eingebaut, damit man auch nicht einfach den Strom ausstecken kann.

Schliesslich habe ich den Münzzähler angeschraubt:

...und die Platine daneben angeklebt. Den Raspi habe ich mit einer Schraube befestigt:

Hier musste ich darauf achten, dass der Kamera-Port möglichst nah am "Türschlitz" ist. Schliesslich konnte ich einfach das Kamerakabel dazwischen durch schieben:


Zu der Kamera gab es noch eine Halterung. Diese kann man mit einem Cinch-Stecker verbinden.
Dazu habe ich aus einer beliebigen Stereoanlage alles ausgebaut, bis ich die Cinch-Stecker herausdremeln konnte:

Cinch-Stecker unten rechts...

...einfach so richtig brutal heraus gedremelt.
Achtung, das hat ziemlich gestunken und könnte giftig sein. Ich war im Keller und musste ein bisschen raus danach...

Hier solltest du einfach darauf achten, dass du das Ding auch irgendwie befestigen kannst. Bei mir hat es zwei Löcher für die Schrauben.

Schliesslich habe ich das Loch in die Truhe gedremelt. Es ist ein ganz klein bisschen breiter als gewünscht, damit das Stromkabel (und evt. HDMI) noch durch passt. Die Kabel muss man vor der Installation durchschieben, danach geht es nicht mehr.


Nachdem die Kamera befestigt wurde, ist die Hardware soweit fertig.



Die Software

Auf dem Pi brauchen wir nun folgendes:

0. Python (Version 3) und die RPi.GPIO und picamera-Bibliotheken.
Für RPi.GPIO gibt es folgende Befehle:
sudo apt-get install python{,3}-pip
sudo pip3 install RPi.GPIO


und für picamera:
sudo apt-get install python3-picamera

(Ich hoffe das ist richtig, ansonsten steht es noch im Sourcecode.)

1. Den Apache Webserver mit PHP5
sudo apt-get install apache2 php5

1.1 Das Web-Verzeichnis sollte /var/www/html sein oder in der Software unten
umgestellt werden.

2. Git brauchen wir, um die Software herunter zu laden:
sudo apt-get install git

3.  Screen brauchen wir, damit das Ganze im Hintergrund laufen kann:
sudo apt-get install screen

4. In /home/pi/Documents laden wir die Sofware herunter:
git clone https://github.com/ben0bi/Netzkaffeekasse.git

5. Nun wird die Software installiert:
cd /home/pi/Documents/Netzkaffeekasse
sudo ./install.sh

Damit werden eigentlich nur ein paar Dateien an die richtige Stelle kopiert.

Falls du Probleme mit den Berechtigungen der Dateien/Ordner hast, kannst du folgendes tun:
sudo chmod 777 dateiname gibt dateiname alle Rechte.
sudo chmod +x dateiname macht dateiname ausführbar.

6. Schliesslich stellen wir ein, dass das Ganze beim booten gestartet wird:
sudo nano /etc/rc.local

Und dort drin dann:

cd /home/pi/Documents/Netzkaffeekasse
sudo ./startbackground.sh


Diese Datei nun mit Ctrl-O speichern und mit Ctrl-X wieder in die Konsole zurück gehen. In der Software (RasPython/kassenkontroller.py) solltest du nun noch überprüfen, ob alle Pins richtig gelegt wurden und eventuell die Nummern anpassen bei den fX, rX und kontrollerX-Variablen.

frGND ist nicht GND sondern der Kontakt welcher im Ruhezustand gegeben wird (also wenn keine Münze im Schlitz ist)!

7. Nun müsstest du noch mit der Raspi-Config das WLAN einstellen.
sudo raspi-config
..und dort dann im Menü herumwuseln.

Mit ifconfig bekommst du die IP-Adresse deines RasPi heraus. Bitte stelle diese fest ein, denn mit dynamischer IP müsstest du jedesmal im Router nachgucken, da ja schliesslich am Ende kein Bildschirm mehr direkt am RasPi hängt*.

Nun sollte es laufen. Über die IP-Adresse sollte man nun eine Webseite sehen, welche das Total, Log und neueste Foto ausgibt.

*Autoboot mit Bildschirm


Um den Leuten auch ein bisschen Zucker zu geben, habe ich auch einen Bildschirm angehängt.

Damit der RasPi in den Desktop bootet, muss man in der raspi-config die Bootoption einstellen auf:
Boot into desktop with autologin.

Wenn du RetroPie benutzt, musst du das über retropie-setup machen, da er sonst zwar in den Desktop bootet, danach aber gleich die Emulationstation startet.

Hier findest du Informationen dazu, wie man Chromium direkt starten kann. Für die Netzkaffeekasse muss er natürlich auf localhost zeigen:

Damit der Bildschirm nicht nach einer Weile aus geht, habe ich xscreensaver installiert und dort dann alles ausgeschaltet:
sudo apt-get install xscreensaver

Damit sollte nun wirklich alles wie auf dem Foto oben funktionieren.

Funktionsweise der Software

Mit install.sh werden die start.sh, startbackground.sh und stop.sh ins Root-Verzeichnis (der Software) kopiert sowie die Ordner ALERT_IMAGES und EINWURF_IMAGES erstellt. Die Dateien von RasPython/html werden nach /var/www/html kopiert und dort noch der Ordner IMAGES erstellt.

stop.sh ist nur für den Zugriff auf den Screen, welcher mit startbackground.sh erstellt wird, konzipiert.
Beenden kann man die Software jeweils mit Ctrl-C.

Der Hauptbestandteil ist natürlich das Python-Script RasPython/kassenkontroller.py. Dieses macht ein Foto bei jedem Einwurf einer Münze sowie wenn man den Deckel öffnet. Dazu werden auch noch verschiedene *.nkk-Dateien angelegt.

TOTAL.nkk: Hier ist das aktuelle Total der Münzen in der Truhe angegeben.
LOG.nkk: Hier wird fein säuberlich jede Aktion hineingeschrieben.
ACTUALTEXT.nkk: Das ist der Text, der beim aktuellen Bild auf der Webseite angezeigt wird.
ACTUALTIMESTAMP.nkk: Dieser Zeitstempel wird benutzt, um das Bild auf der Webseite vom Server neu zu laden (anstatt vom Cache).

Jedes Bild wird entweder im Ordner EINWURF_IMAGES oder im Ordner ALERT_IMAGES abgelegt. Das jeweils neueste Bild wird auch noch in das /var/www/html/IMAGES-Verzeichnis kopiert als "latest.jpg" und dort von der Webseite geladen.

Das Script ist auf Schweizer Münzen ausgelegt, das heisst, die 50-Rappen Münze ist kleiner als die 10-Rappen Münze. Deshalb wird diese als 0.07 angegeben und später (weiter oben) wieder in 0.5 umgewandelt. Hier gilt nämlich, dass jeweils die grössere Nummer genommen wird wenn mehrere Kontakte gegeben werden.

Hier ist als Beispiel der Ablauf der Kontakte auf der Platine, wenn man ein 20 Rappen Stück einwirft:

GND -> 0.05 -> 0.07 -> 0.1 -> 0.2 -> 0.1 -> 0.07 -> 0.05 -> GND: Ah, es ist ein 20Rappen Stück.

Bei 0.07 wäre es ein 50Rappen Stück. Alle anderen Werte kann man direkt übernehmen.

Ich hoffe dieses Projekt hat dir gefallen und danke für die Aufmerksamkeit.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Eigentümer des Sol-Systems

Geliebtes Lebewesen,

Wie in diesem Post postuliert, habe ich schon 2012a.d. das Sonnensystem als mein Eigentum erklärt.
Nach den UCC (Unified Commecial Code) Regeln, muss ein neues "Gesetz" öffentlich ausliegen - was durch die Form des Internets geschah - und ist gültig nach 21 Erdentagen ohne Widerspruch.

Ich habe in den gesamten fünf Jahren keinen einzigen Widerspruch bekommen.

Somit bin ich, der Mensch Oki Wan Ben0bi, bei den Staaten durch die Person "[Name geschützt] geboren in [geschützt], Schweiz am 29.01.1982" vertreten, rechtlich gesehen der offizielle Eigentümer der unten genannten Assets:

+ Das Sonnensystem mit der Sonne Sol
+ Alle darin sich befindlichen Planeten, Monde und anderen Himmelskörper
+ Alle Resourcen auf den genannten Körpern
+ Alle Lebewesen* PERSONEN auf den genannten Körpern, welche im Sonnensystem geboren oder erschaffen wurden - so lange die Sklaverei noch existiert. (Nur weil sie für die Menschen angeblich nicht mehr existieren soll, gilt das leider noch nicht für die Mensch-Tier Beziehungen.)
*Sorry, falsch formuliert. Ich habe kein Interesse an Lebewesen und Personen sind KEINE Lebewesen sondern ein künstlich aufgedrängter Teil davon. Bitte richtig verstehen.
Dies ist unwiderruflich, denn es wurde auch beim originalen Postulat kein Widerspruch eingelegt.

Als Eigentümer der genannten Assets rufe ich hiermit die folgenden Hausregeln aus:

0. Jegliche Gesetze, Anordnungen, executive Orders, und anderen Regelsysteme auf Gaia (Sol III) - auch der UCC - werden durch diese Hausregeln ersetzt.

1. Es ist alles erlaubt, was niemandem anderen schadet.
2. Lethale Waffen sind verboten. Jegliche Herstellung von Lethalwaffensystemen ist verboten.
2.1. Waffenproduzierende Firmen müssen sich eine andere Beschäftigung suchen. Sie werden nicht mehr geduldet. Das selbe gilt für Munition und Assistenzsysteme.
2.2. Jegliche Lethalwaffensysteme (Pistolen, Gewehre, Cruise Missiles, Drohnen, Panzerwaffen, Kriegsschiff-Kanonen, etc etc) werden eingezogen und vernichtet oder in etwas Nützliches verwandelt. Dies muss mit nicht-lethalen Waffen geschehen, wenn überhaupt mit Waffen, da ja die lethalen eingezogen und vernichtet werden. Da gibt es keine Ausnahme...liebe Polizei.
3. Schutz-Objekte dürfen weiter produziert werden: Tarnung, Panzerung, Schildtechnologie...da hab ich nichts dagegen.

A. Ich behalte mir vor, die Hausregeln jederzeit zugunsten der Menschheit zu verändern oder zu erweitern.

Dienstag, 17. Oktober 2017

DIY: Emulator: TextGraphic Setup

Nun gut, das mit der Emulatorik wird wohl hinten angestellt, aber ich hoffe, ich kann trotzdem ein bisschen Wissen vermitteln mit meiner Serie hier.

Ok, nachdem wir nun eine sehr komplizierte Methode in dieser Serie kennengelernt haben, versuche ich nun eine einfachere Version zu generieren, welche den Bildschirm mit Text aufbaut. Ich hoffe, das ist dann auch schneller, wir werden sehen.

Vielleicht mache ich dies später auch mit WebGL direkt, doch erst muss ich herausfinden, wie man die verdammten Pixel auf einer Textur direkt bearbeiten kann. Das von vorher ^ kanns ja nicht wirklich sein. Also....

Kurz: Es ist zu langsam. Hier ist der Code:

<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<meta charset="UTF-8" />
<title>Emulator TextGraphic</title>

<style>
#canvas
{
font-size: 4pt;
}
#blocker
{
position: absolute;
top: 0px;
left: 0px;
background-color: rgba(1,1,1,0.01);
width: 100%;
height: 100%;
z-index: 10;
}
</style>

</head>

<body>
<div id="canvas"></div>
<div id="blocker"></div>
<script src="https://code.jquery.com/jquery-3.2.1.min.js" integrity="sha256-hwg4gsxgFZhOsEEamdOYGBf13FyQuiTwlAQgxVSNgt4=" crossorigin="anonymous"></script>

<script>

var RGB = function(red, green, blue) {return ((red << 16) & 0xFF0000) | ((green<<8) & 0x00FF00) | (blue & 0x0000FF);}
var RED = function(color) {return (color>>16) & 0x0000FF;}
var GREEN = function(color) {return (color>>8) & 0x0000FF;}
var BLUE = function(color) {return color & 0x0000FF;}
var HEXT = function(value) {return '#'+value.toString(16);}; // return hex string of a value with preceding #.

var c_Screen = function(xsize, ysize)
{
var blockChar='&#9600';
if(xsize<=0)
xsize=1;
if(ysize<=0)
ysize=1;

// ysize must be dividable by 2 because of the block chars.
if(ysize%2==1)
ysize+=1;

var m_width = xsize;
var m_height = ysize;
var m_screenArray = new Array();

// create a randomly coloured screen.
this.randomScreen = function()
{
m_screenArray = new Array();
for(var i=0;i<m_width*m_height;i++)
{
m_screenArray.push(RGB(Math.random()*255, Math.random()*255, Math.random()*255));
}
}
// initialize with a random screen.
this.randomScreen();

this.setPixel = function(x,y,color) {m_screenArray[x*y+x]=color;}

// build the html text from the screen array.
this.buildText=function()
{
var txt='<nobr>';
for(var y=0;y<m_height;y+=2)
{
for(var x=0;x<m_width;x++)
{
var color=HEXT(m_screenArray[x*y+x]);
var subcolor=HEXT(m_screenArray[x*(y+1)+x]);
txt+='<span style="color:'+color+'; background-color:'+subcolor+';">'+blockChar+'</span>';
}
txt+='<br />';
}
txt+='</nobr>';
return txt;
}
}

var done=false;
var scr = new c_Screen(160,160);

function loop()
{
scr.randomScreen();
var txt = scr.buildText();
$('#canvas').html(txt);
window.setTimeout(loop,20);
}

$(document).ready(function()
{
$('body').keydown(function(e){done=true;});
loop();
});
</script>

</body>

</html>

Mit setPixel kann man einen Pixel setzen, und mit buildText bekommt man den HTML-Text dazu.. Ich habe es mit verschiedenen Geschwindigkeiten versucht, es kommt nicht unter 50ms und ist somit ungeeignet. Jedoch könnte man dies für ein Rundenbasiertes Spiel benutzen, mal sehen...der ANSI-Zeichensatz ist noch geil...

Hier ist der Source-Code dazu (im Ordner HTMLVersion):
https://github.com/ben0bi/EmulatroniX/releases/tag/Blog_Series_TextGraphic_1

Danke für die Aufmerksamkeit.

Dienstag, 6. Juni 2017

RetroPie Screen Orientation

Deutsch 

(click here for the english version.)

Um auf dem RetroPie-System die Bildschirm-Orientation zu ändern, muss man einfach in /boot/config.txt die Variable display_rotate hinzufügen oder ändern.

Aufgrund meiner speziellen Konfiguration habe ich die Kompassrichtungen gewählt, wobei ich bei Nord im Norden sitze und gegen Süden schaue.

Wenn der Bildschirm vor dir steht ist Nord die normale Orientation, Süd ist um 180°, Ost um 90° nach links und West um 90° nach rechts gedreht.

Da ich den Bildschirm nach oben spiegle, braucht es manchmal eine vertikale Spiegelung anstatt einer Drehung. Hier gebe ich euch nun die Zahlen dafür (horizontal spiegeln weiss ich grad nicht mehr, brauchts aber auch nicht wirklich). Für die Spiegelung kann man einfach den Orientation-Wert mit dem Spiegelungs-Wert binär ODER-verknüpfen:

0 = Nord
1 = Ost
2 = Süd
3 = West
0x20000 = Nord vertikal gespiegelt.
0x20001 = Ost vertikal gespiegelt.
0x20002 = Süd vertikal gespiegelt.
0x20003 = West vertikal gespiegelt.

Um ganz schnell die Orientation zu ändern, habe ich mir einfach für jeden Wert eine config.txt und ein .sh-Script geschrieben und die .sh-Scripts dann in ein Menu von EmulationStatin kopiert, welches .sh-Scripts "versteht".

Hier ein Beispiel:
/home/pi/orientation/Config_East_Flipped.txt

...

display_rotate = 0x20001


/home/pi/RetroPie/MyMenu/Orientation_East_Flipped.sh

#!/bin/bash
sudo cp /home/pi/orientation/Config_East_Flipped.txt /boot/config.txt
sudo shutdown -r now


Nach dem Kopieren wird einfach der RasPi neu gestarted und gut ist.

Viel Spass damit!

Sonntag, 21. Mai 2017

DIY: Emulator Teil 2: Setup Basisgerüst (JavaScript)

Im vorigen Artikel (Part 1) haben wir uns damit befasst, was ein Emulator ist. Nun kommen wir zum Programmieren selbst.

Wir brauchen für unser Grundgerüst verschiedene JavaScript-Bibliotheken.

  • jQuery -> Vereinfacht viele Dinge.
  • PixiJS -> Die Grafikbibliothek.
  • RUNPIXI -> Diese Bibliothek habe ich geschrieben, um PixiJS ganz einfach zu initialisieren.

Ich werde diese Bibliotheken nicht herunterladen, sondern einen direkten Link dazu angeben. Somit hat man erstens immer die aktuelle Version und zweitens wird Zeit gespart, wenn andere (fremde) Webseiten denselben Link benutzen. Der Browser hat die Datei dann schon im Cache gespeichert.

Ordnerstruktur

Generieren wir erst mal die generelle Ordnerstruktur und die ersten Dateien:

  • ./  --> Das ist das root/Basis-Verzeichnis.
  • js/  --> enthält alle JavaScript-Dateien.
  • css/ --> enthält alle CSS-Dateien.

[weitere werden folgen]

Ich benutze immer diese Ordnerstruktur für meine Web-Projekte, du kannst natürlich auch eine andere Struktur anlegen.

Nun legen wir ein paar verschiedene Dateien an:

  • ./index.html
  • ./css/base.css

css/base.css

Die Datei css/base.css enthält die grundlegenden Layout-Einstellungen:

html, body
{
width: 100%;
max-width: 100%;
height: 100%;
min-height: 100%;
overflow-x: hidden;
overflow-y: hidden;
}

div, html, body
{
padding: 0;
margin: 0;
}

#wrapper
{
position: absolute;
top: 0px;
left: 0px;
width: 100%;
height: 100%;
}

#pixiscreen
{
position: relative;
margin: 0 auto;
max-height: 100%;
min-height: 100%;
}

Der BODY und HTML Bereich wird auf die Fenstergrösse angepasst. Mit overflow-x: hidden wird alles versteckt, was breiter als das Fenster ist. Dasselbe wird mit der Höhe gemacht. Irgendwie ist das Div beim Chrome immer 0.2 Pixel grösser als das Fenster oder so, was zur Folge hatte, dass Scrollbalken auftauchten, welche dann sowieso noch ein bisschen mehr vom Fenster verdeckt haben. Overflow bräuchte es nicht, wenn das div zum Beispiel 99% Grösse hätte, doch ich will einen randlosen Bildschirm.

Das Padding- und Margin-Attribut wird auf 0 gesetzt, damit kein Rand übrig bleibt. Der #wrapper muss eine absolute Position haben, damit der #pixiscreen mit Margin horizontal zentriert werden kann. Dies hier nur zur Sicherheit, da der Pixi-Screen sowieso das ganze Fenster ausfüllt.

index.html

In die index.html kommt erstmal das HTML-Grundgerüst:

<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<meta charset="UTF-8" />
<title>EmulatroniX</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="css/base.css">
</head>
<body>
<div id="wrapper">
<div id="pixiscreen"></div>
</div>

<script src="https://code.jquery.com/jquery-3.2.1.min.js" integrity="sha256-hwg4gsxgFZhOsEEamdOYGBf13FyQuiTwlAQgxVSNgt4=" crossorigin="anonymous"></script>
<script src="https://pixijs.download/v4.5.2/pixi.min.js"></script>
<script src="http://cdn.rawgit.com/ben0bi/RUNPIXI.js/v0.6.4/RUNPIXI/RUNPIXI.js"></script>

<script>
function mainLoop() {}

$(document).ready(function()
{
RUNPIXI.initialize('pixiscreen', mainLoop);
console.log("Ready.");
});
</script>
</body>
</html>


Mit dem DOCTYPE-Tag wird dem Browser mitgeteilt, dass wir HTML 5 benutzen.
Das Meta-Tag stellt das Characterset auf UTF-8. Somit ist immer klar das gleiche Characterset definiert. Die CSS-Dateien werden im Header eingebunden, da sie vom Browser gebraucht werden, um das Layout aufzubauen. Die JavaScript-Dateien werden jedoch am Ende des Bodys hereingeladen, so dass das Layout im Aufbau nicht blockiert wird.

Das #pixiscreen-div ist im #wrapper-div, damit man es horizontal zentrieren kann.

jQuery ist eine Bibliothek, um viele Sachen in JS zu vereinfachen.
Den jQuery-Link bekommt man hier in dieser Form.

PixiJS ist eine JavaScript 2D-Graphikbibliothek, welche auf Geschwindigkeit ausgelegt ist.
Sie benutzt wenn möglich WebGL, ansonsten wird die DOM-Struktur benutzt.
Hierin werden wir die Textur erstellen, auf welcher dann der Bildschirm des Emulators gerendert wird (sogenannte RTT-Technik: Render-To-Texture - wobei hier nicht wirklich eine Szene auf die Textur gerendert wird, sondern nur die Pixel der Textur "direkt" ausgetauscht/verändert werden).
Den Link zu Pixi habe ich selbst aus den Releases von PixiJS herausgesucht.

Schliesslich ist RUNPIXI.js eine kleine Bibliothek, welche ich geschrieben habe, um den Initialisierungsprozess von PixiJS zu vereinfachen. Man braucht nun nur noch ein Kommando auszuführen, nämlich RUNPIXI.initialize(DOMContainerID, loopFunction), alles Andere macht RUNPIXI.

Wenn die Fenstergrösse geändert wird, merkt RUNPIXI das und passt automatisch den Pixi-Renderer an.

Schliesslich wird der Pixi-Bildschirm in dem kleinen Script am Ende initialisiert. Dazu muss es eine mainLoop-Funktion haben, welche nach jedem Frame aufgerufen wird. Diese benutzen wir gerade noch nicht. Man beachte, dass beim Namen des pixiscreens in der Initialisierungsfunktion kein # davor steht: RUNPIXI verzichtet auf jQuery.

Du kannst dem Pixiscreen deine eigene Hingergrundfarbe geben oder ihn sogar transparent machen, indem du die Farbe in der Initialisierungsfunktion als Parameter angibst. Die Farbe kann hexadezimal so angegeben werden: 0xRRGGBB wobei R für Rot, G für Grün und B für Blau steht.

RUNPIXI.initialize('pixiscreen', mainLoop, 0x111133); <-- Schönes dunkles Blau.
RUNPIXI.initialize('pixiscreen', mainLoop, 'transparent'); <-- Transparent. Man sieht nur, was du auch zeichnest.

Fertig!

Wenn du nun die Index.hmtl-Datei im Browser öffnest, sollte dein gesamter Browserbildschirm türkisblau sein (ausser du hast eine andere Farbe angegeben). Damit haben wir die Basis-(Graphik-)Engine initialisiert - das war ja noch ganz einfach. :)

Ich werde für jeden Part/Artikel auf GitHub ein Release vom jeweils aktuellen Master machen.

Das ist das Release für diesen Artikel:
https://github.com/ben0bi/EmulatroniX/releases/tag/Blog_Series_Part_2

Weiter gehts mit [Bitte warten, komplett neuer Aufbau] DIY: Emulator Teil 2.1: Der Emulator Bildschirm.